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Interventionskraft

gem. VDS 2172 

Z5

Termine

 09:00-17:30 Uhr an drei Tagen (24 UE)

Kurzbeschreibung

Die Schulung zur Interventionskraft nach den Vorgaben der VdS ist die Grundlage für einige Tätigkeiten in der Sicherheitsbranche. Absolventen kennen und berücksichtigen die rechtlichen Grundlagen und sind mit den taktischen Handlungsgrundsätzen ihrer Aufgabenstellung vertraut. 

Die VdS Schadenverhütung GmbH als ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) fordert in der VdS-Richtlinie VdS 2172 „Interventionsstellen“ – eine Qualifikation für Interventionskräfte in Form eines mindestens 24-stündigen Lehrgangs mit anschließender Wissensfeststellung.

Mit Wirkung zum 31.07.2003 sind alle Interventions-, Alarmverfolgungs- und auch Revierstreifenkräfte angehalten diese Qualifikation unter Vorhaltung eines Zertifikates nachzuweisen, sofern für diese nicht die Bestandsschutzregelungen gemäß VdS 2172 Abschnitt 5.5.3 gelten. 

Das Zertifikat dient insbesondere als Nachweis gegenüber Auftraggebern, Arbeitsgebern und der VdS Schadenverhütung GmbH, dass die geforderte Qualifikation für Interventionskräfte im Sinne der VdS-Anerkennung von Wach- und Sicherheitsunternehmen erbracht und legitimiert wurde. 

Weiterhin wird mithilfe des Zertifikates nachgewiesen, dass die gemäß DIN 77200, Abschnitt 4.13, geforderte Aus- und Fortbildung für Interventionskräfte erfolgreich durchgeführt wurde. Das Seminar ist auch als Refresher und Vertiefung vorhandener Grundkenntnisse geeignet. 

Inhalt

  • Rechtliche Grundlagen der Interventionstätigkeit Abgrenzung von öffentlichem und privatem Recht 
  • Privatrechtliche Tätigkeitsgrundlagen zum Schutz von Eigentum und Besitz 
  • Grundzüge des Straf- und Strafverfahrensrechts 
  • Umgang mit Menschen Verhaltensweisen von Menschen in verschiedenen Situationen 
  • Grundsätze im Umgang mit Menschen
  • Kenntnis von Fehlerquellen 
  • Grundsätze der Kommunikation
  • Dienstkunde Verhaltens- und Handlungsgrundsätze auf dem Weg zum und am Interventionsort 
  • Melde- und Berichtswesen Zusammenarbeit mit Polizei, Behörden, Organisationen und anderen Hilfskräften 
  • Grundsätze der Eigensicherung/Schutzmaßnahmen 
  • Technische Hilfsmittel und Kommunikationstechnik 
    Verschiedene Sicherungseinrichtungen/GMAs Meldesysteme und Beobachtungseinrichtungen 
  • Aufbau, Wirkungsweise und Grenzen der eingesetzten Kommunikationstechnik 
  • Grundkenntnisse im vorbeugenden Brandschutz/Handhabung von Feuerlöschgeräten Einrichtungen und Hilfsmittel zur Eigensicherung/persönliche SchutzausrüstunZugangs- und andere Kontrollsysteme 
  • Schriftliche Wissensfeststellung gemäß VdS 2172 
  • Informations- und Erfahrungsaustausch

Ziele

  • Kompetenz der Beschäftigten im Umgang mit  Konfrontationssituationen vertiefen und festigen.
  • Vorbereitung der SMA auf den Operativen Einsatz  
  • Abwägung der Verhältnismäßigkeit 
  • Eigenschutz / Schutz Dritter Personen und Eigentum
  • Unterbrechung von Eskalationsspiralen
  • Vertiefung des Wissens im Bereich Interventionskraft
  • Qualifizierung und Nachweis, dass die gemäß DIN 77200, Abschnitt 4.13, geforderte Aus- und Fortbildung für Interventionskräfte vorhanden ist

Methoden

  • Vortrag 
  • Digitale Schulungsunterlagen 
  • Wirksamkeitsüberprüfung 
  • Interaktiver erklär Film 
  • Rollenspiel / Übung 
  • Theorieunterricht, 
  • Praxisbeispiele und Szenarien 
  • Leistungsüberprüfung 

Zielgruppe

Sicherheits-, Revier- und Interventionskräfte, Mitarbeiter von Groß-unternehmen, Behörden, Kommunen, NSL

Andreas Rosenhammer

IHK gepr. Meister für Schutz und Sicherheit

Ort

Your Better Place Akademie
Hofmannstraße 61
81379 München

Kursnummer

Z5_2020_1

Teilnehmer

Max. 10-16

Ersthelfer

Grundlagen VII